Was braucht Ihr noch dazu:

  • Die Bereitschaft zum konstruktiven Denken:
    Mathematische Sätze und Formeln sind weder gut noch böse; sie sind neutral. Erst wenn wir sie bewerten, bekommen sie Kraft oder werden zum Problem. Wir können destruktiv oder konstruktiv mitmachen. Ein destruktiver Gedanke wär etwa: "Ich habe nicht verstanden, was die Lehrerin gesagt hat, deshalb lerne ich besser alles auswendig". Das wäre, wie wenn Ihr ein Essen nicht verdauen könnt und wollt daher noch mehr unverdauliches Zeug in Euch hineinstopfen.
    Auch wenn Ihr konstruktiv denkt, steht Ihr oft vor der Situation nichts verstanden zu haben, aber Ihr denkt anders: "Das ist ja spannend. Ich bin neugierig, was ich dabei noch entdecken kann!"
  • Die Bereitschaft zu Spiel und Spaß:
    In jedem Spiel gibt es Spielregeln. Das Erlernen der Regeln ist noch nicht lustig. Der Spaß in jedem Spiel entsteht erst, weil es immer mehrere Möglichkeiten gibt, die Regeln anzuwenden. In Mathematik ist es genauso. Die Formeln sind die Regeln. Auch in Mathe kann Spaß entstehen, wenn Ihr die Rechenregeln verschieden anwendet.
    Statt gescheiter Fragen, möglichst dumme Fragen stellen, einen imaginären Dialog mit einem berühmten Wissenschaftler führen, visuelle Lernspiele selber erfinden, sind weitere Möglichkeiten, die nicht nur lustvoll und spannend sind, sondern den Lernerfolg ungemein steigern können.