3 Schritte zur Vorstellung

1. Ein Beispiel wahrnehmen ...

Der Lehrer/Trainer stellt ein Beispiel vor, in dem jemand das Lernthema praktisch verwirklicht hat. Er hat dadurch eine Spur hinterlassen.

Jeder Schüler nimmt diese Situation wahr und geht auf Spurensuche besonders bezüglich folgender Aspekte:

  • WAS könnte das Gezeigte sein?
  • WER könnte das gemacht (gesagt) haben?
  • WOZU? WARUM?
  • WIE würde ich an dieser Stelle handeln?

2. Jede Spur regt zum Fragen an ...

Fragen rufen nicht nur das Wissen, sondern vor allem das Nicht-Wissen ab. Das ist leicht überprüfbar. Wenn man auf eine Frage reagieren soll, muss man nachdenken, was man davon weiß. Wenn man dagegen auf eine Erklärung reagieren soll, wird im Gehirn nur abgerufen: "Weiß ich schon!" oder "Weiß ich nicht!"

3. Im Dialog gemeinsame Antworten finden ...

Jede/r TeilnehmerIn stellt seine persönliche Meinung bezüglich des Lernthemas vor und ergänzt dadurch die Meinungen und das Wissen der anderen. Die Lerngruppe erarbeitet im Dialog gemeinsame Antworten auf folgende Fragen: 
WAS ist der Inhalt des Themas?
 WOZU kann es gut sein?
 WELCHES Wissen und welche Kompetenzen brauchen wir, um selbst Experten für diesen Bereich zu werden?

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If I had an hour to solve a problem and my life depended on the solution, I would spend the first 55 minutes determining the proper question to ask, for once I know the proper question, I could solve the problem in less than five minutes."

Albert Einstein