
3 Schritte zur Vorstellung
Der Lehrer/Trainer stellt ein Beispiel vor, in dem jemand das Lernthema praktisch verwirklicht hat. Er hat dadurch eine Spur hinterlassen.
Jeder Schüler nimmt diese Situation wahr und geht auf Spurensuche besonders bezüglich folgender Aspekte:
Fragen rufen nicht nur das Wissen, sondern vor allem das Nicht-Wissen ab. Das ist leicht überprüfbar. Wenn man auf eine Frage reagieren soll, muss man nachdenken, was man davon weiß. Wenn man dagegen auf eine Erklärung reagieren soll, wird im Gehirn nur abgerufen: "Weiß ich schon!" oder "Weiß ich nicht!"
Jede/r TeilnehmerIn stellt seine persönliche Meinung bezüglich des Lernthemas vor und ergänzt dadurch die Meinungen und das Wissen der anderen. Die Lerngruppe erarbeitet im Dialog gemeinsame Antworten auf folgende Fragen: WAS ist der Inhalt des Themas? WOZU kann es gut sein? WELCHES Wissen und welche Kompetenzen brauchen wir, um selbst Experten für diesen Bereich zu werden?
zurück zu MethodenDie Wahrnehmung und die Fähigkeit, sich ein Ziel konkret vorzustellen, ist bei den meisten Menschen seit der Kindheit immer mehr verkümmert.
Es ist dies wie bei einem Muskel: Wenn er nicht regelmäßig benutzt wird, verkümmert er und muss durch Training wieder reaktiviert werden.
