
Jeder Mensch hat in seinem Grundmuster bereits Wahrnehmungen gespeichert. Durch "dialogische Lernmethoden" werden die verschiedenen Wahrnehmungen einer Lerngruppe miteinander verglichen, mit dem Ziel die eigenen Grenzen zu entdecken, verbunden mit dem Willen, diese zu überschreiten.
Der Lehrer/Trainer stellt ein Beispiel vor, in dem jemand das Lernthema praktisch verwirklicht hat.
Jeder Lernende nimmt diese Situation wahr und untersucht besonders folgende Aspekte:
Jede/r TeilnehmerIn stellt seine persönliche Wahrnehmung des präsentierten Beispiels vor und ergänzt dadurch die Vorstellungen und Wahrnehmungen der anderen. Die Lerngruppe erarbeitet im Dialog gemeinsame Antworten auf folgende Fragen: WAS hat diese Tätigkeit mit uns zu tun? WAS können wir daraus lernen, um persönlich davon zu profitieren? WELCHE Kompetenzen brauchen wir, um selbst Experten für diesen Bereich zu werden?
Die Wahrnehmung und der Dialog machen persönliche Grenzen bewusst, welche durch das Erlernen von Kompetenzen überwunden werden können. Unsere Trainer setzen nun gezielt "Denkwerkzeuge" ein, mittels derer die Beantwortung von drei Fragestellungen angeregt wird:
Zur Bearbeitung dieser Fragen wurden die so genannten - verblüffend einfachen - "TOC-Denkwerkzeuge" geschaffen. Diese haben sich gleichermaßen für Erwachsene wie für Kinder bewährt, da sie die natürlichen Denkstrukturen unseres Gehirns unterstützen.
Die Wahrnehmung und die Fähigkeit, sich ein Ziel konkret vorzustellen, ist bei den meisten Menschen seit der Kindheit immer mehr verkümmert.
Es ist dies wie bei einem Muskel: Wenn er nicht regelmäßig benutzt wird, verkümmert er und muss durch Training wieder reaktiviert werden.

Die "Theorie of Constraints" wurde von Dr. Eli Goldratt in den USA entwickelt und 1995 erstmals im Schulbereich angewendet. Daraus wurde eine weltweite Erfolgsgeschichte und heute haben bereits über 200.000 Lehrer in 23 Staaten eine Ausbildung in "TOC for education" erhalten und wenden die Methode bei mehr als 8 Millionen Schülern an