1. Eine Tätigkeit wahrnehmen und mit eigenen Zielen verknüpfen

Jeder Mensch hat in seinem Grundmuster bereits Wahrnehmungen gespeichert. Durch "dialogische Lernmethoden" werden die verschiedenen Wahrnehmungen einer Lerngruppe miteinander verglichen, mit dem Ziel die eigenen Grenzen zu entdecken, verbunden mit dem Willen, diese zu überschreiten.

1.1. Eine Tätigkeit wahrnehmen ...

Der Lehrer/Trainer stellt ein Beispiel vor, in dem jemand das Lernthema praktisch verwirklicht hat.

Jeder Lernende nimmt diese Situation wahr und untersucht besonders folgende Aspekte:

  • WAS könnte das Gezeigte sein?
  • WER könnte das gemacht (gesagt) haben?
  • WOZU? WARUM?
  • WIE würde ich an dieser Stelle handeln?

1.2. Im Dialog gemeinsame Antworten suchen ...

Jede/r TeilnehmerIn stellt seine persönliche Wahrnehmung des präsentierten Beispiels vor und ergänzt dadurch die Vorstellungen und Wahrnehmungen der anderen. Die Lerngruppe erarbeitet im Dialog gemeinsame Antworten auf folgende Fragen: 
WAS hat diese Tätigkeit mit uns zu tun?
 WAS können wir daraus lernen, um persönlich davon zu profitieren?
 WELCHE Kompetenzen brauchen wir, um selbst Experten für diesen Bereich zu werden?

1.3. Ziele finden ...

Die Wahrnehmung und der Dialog machen persönliche Grenzen bewusst, welche durch das Erlernen von Kompetenzen überwunden werden können. Unsere Trainer setzen nun gezielt "Denkwerkzeuge" ein, mittels derer die Beantwortung von drei Fragestellungen angeregt wird:

  1. What to Change (Was ist zu ändern)?
  2. To What to Change (Was ist das Ziel der Änderung)?
  3. How to Cause the Change (Wie erreichen wir das Ziel)?

Zur Bearbeitung dieser Fragen wurden die so genannten - verblüffend einfachen - "TOC-Denkwerkzeuge" geschaffen. Diese haben sich gleichermaßen für Erwachsene wie für Kinder bewährt, da sie die natürlichen Denkstrukturen unseres Gehirns unterstützen.

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