Lernen ist ein natürlicher Vorgang, ...

der im Wachzustand jedes Lebewesens fast ununterbrochen abläuft. Jede neue von den Sinnesorganen wahrgenommene Information wird vom Gehirn auf Brauchbarkeit überprüft und - bei Bestehen dieser Prüfung - als Teil einer neuen Kompetenz aufgenommen.

Ziel jedes Lernprozesses ist immer eine Handlung, die die Lebenssituation des Lernenden verbessert.

Dieses Naturgesetz gilt immer. Ist für das Gehirn eine solche Verbesserung nicht erkennbar, wird es die neu ankommende Information möglichst schnell wieder vergessen.

Besteht dagegen die ankommende Information diese Prüfung, so wird sie zum Bau eines neuronalen Netzwerks im Gehirn verwendet. Dieses Netzwerk ist dann die genaue Abbildung der Zielhandlung im Gehirn.

TUN, KÖNNEN und WISSEN

  1. Das wichtigste Ziel eines Lebewesens ist es etwas zu TUN, um sich und seiner Gattung das Überleben zu sichern.

  2. Um etwas zu Tun, muss man es zuerst KÖNNEN. Jedes Können wird als Bild in Form eines neuronalen Netzwerks im Gehirn gespeichert.

  3. WISSEN aktiviert die richtigen Schalter in diesem Netzwerk.

    • Wissen ist immer mit Emotionen verknüpft. Wenn Ihr Wissen mit positiven Erinnerungen verknüpft ist, wird Ihnen Ihr Werk, Ihre Prüfung, etc. gelingen.
    • Wenn es mit negativen Emotionen verknüpft ist, wird Ihr Gehirn das Wissen ausblenden.